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Montag, 28. Juli 2003
Wenn der Vater mit dem Sohne ...
Aweihs
15:06h
F: Du, Papa, Warum mußten wir den Irak angreifen?
A: Weil sie Massenvernichtungswaffen hatten. F: Aber die Inspektoren haben keine Massenvernichtungswaffen gefunden. A: Weil die Iraker sie versteckt haben. F: Und deshalb haben wir den Irak erobert? A: Ja. Eroberungen funktionieren immer besser als Inspektionen. F: Aber nachdem wir ihn erobert hatten, haben wir immer noch keine Massenvernichtungswaffen gefunden, oder? A: Weil die Waffen so gut versteckt sind. Mach Dir keine Sorgen, wir werden etwas finden, vermutlich kurz vor den Wahlen in 2004. F: Warum wollte der Irak die ganzen Massenvernichtungswaffen haben? A: Um sie im Krieg zu benutzen, Dummerchen. F: Ich bin verwirrt. Wenn sie all diese Waffen hatten, die sie im Krieg benutzen wollten, warum haben sie die Waffen nicht benutzt, als wir mit ihnen Krieg hatten? A: Nun, offensichtlich wollten sie nicht, daß irgendjemand weiß, daß sie diese Waffen haben und so entschlossen sie sich, lieber zu tausenden zu sterben als sich zu verteidigen. F: Das macht keinen Sinn. Warum sollten sie sich entschließen zu sterben wenn sie doch all diese großen Waffen hatten, mit denen sie sich hätten wehren können? A: Es ist eine andere Kultur. Es muß keinen Sinn machen. F: Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich glaube nicht, daß sie irgendwelche von den Waffen hatten, von denen unsere Regierung sagte, daß sie sie hatten. A: Naja, weißt Du, es ist nicht wichtig, ob sie die Waffen hatten. Wir hatten einen anderen guten Grund, sie anzugreifen. F: Und was war das? A: Selbst wenn der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte, war Saddam Hussein ein böser Diktator, was auch ein guter Grund ist, ein anderes Land anzugreifen. F: Warum? Was tut ein böser Diktator, daß es richtig ist, sein Land anzugreifen? A: Naja, unter anderem hat er sein eigenes Volk gefoltert. F: So wie sie es in China machen? A: Vergleich China nicht mit dem Irak. China ist ein guter wirtschaftlicher Konkurrent, wo Millionen von Leuten zu Sklavenlöhnen in Sweatshops arbeiten, um US-Firmen reicher zu machen. F: Wenn also ein Land seine Leute zum Gewinn amerikanischer Firmen ausbeutet ist es ein gutes Land, auch wenn es sein Volk foltert? A: Richtig. F: Warum wurden die Leute im Irak gefoltert? A: Größtenteils für politische Verbrechen, wie die Regierung zu kritisieren. Leute, die im Irak die Regierung kritisiert haben, wurden ins Gefängnis gesteckt und gefoltert. F: Ist das nicht genau das, was in China passiert? A: Ich hab's Dir doch gesagt, China ist etwas anderes. F: Was ist der Unterschied zwischen China und dem Irak? A: Naja, unter anderem wurde der Irak von der Baath-Partei beherrscht, wogegen China kommunistisch ist. F: Hast Du mir nicht mal gesagt, daß Kommunisten böse sind? A: Nein, nur kubanische Kommunisten sind böse. F: Wie sind die kubanischen Kommunisten böse? A: Naja, unter anderem werden Leute, die die kubanische Regierung kritisieren, ins Gefängnis gesteckt und gefoltert. F: Wie im Irak? A: Genau. F: Und wie auch in China? A: Wie ich schon sagte: China ist ein guter wirtschaftlicher Konkurrent, Kuba andererseits ist das nicht. F: Wie kommt es, daß Kuba kein guter wirtschaftlicher Konkurrent ist? A: Naja, weißt Du, damals in den 60ern erließ unsere Regierung einige Gesetze, die es für Amerikaner illegal machten, mit Kuba Handel zu treiben oder Geschäfte zu machen bis sie keine Kommunisten mehr sind und Kapitalisten wie wir sind. F: Aber wenn wir diese Gesetze loswerden würden, Handel mit Kuba treiben würden und Geschäfte mit ihnen machen würden, würde das den Kubanern nicht helfen, Kapitalisten zu werden? A: Sei kein Besserwisser. F: Ich dachte nicht, daß ich einer bin. A: Naja, egal, sie haben auch keine Religionsfreiheit auf Kuba. F: So wie in China mit der Falun-Gong-Bewegung? A: Ich hab Dir schon mal gesagt: hör auf, schlecht über China zu reden. Auf jeden Fall ist Saddam Hussein durch einen Militärputsch an die Macht gekommen, er ist also sowieso gar kein rechtmäßiger Führer. F. Was ist ein Militärputsch? A: Das ist, wenn ein Militärgeneral die Regierungsgewalt eines Landes mit Gewalt übernimmt, statt mit Wahlen, wie wir es in den USA machen. F: Ist nicht der Führer von Pakistan durch einen Militärputsch an die Macht gekommen? A: Du meinst General Pervez Musharraf? Äh, ja, ist er, aber Pakistan ist unser Freund. F: Warum ist Pakistan unser Freund wenn sein Führer nicht rechtmäßig ist? A: Ich habe nie gesagt, daß Pervez Musharraf nicht rechtmäßig ist. F: Hast Du nicht gesagt, daß ein Militärgeneral, der an die Macht kommt, indem er die rechtmäßige Regierung eines Landes mit Gewalt umstößt, ein nicht rechtmäßiger Führer ist? A: Nur Saddam Hussein. Pervez Musharraf ist unser Freund weil er uns geholfen hat, Afghanistan anzugreifen. F: Warum haben wir Afghanistan angegriffen? A: Wegen dem, was sie uns am 11. September angetan haben. F: Was hat Afghanistan uns am 11. September angetan? A: Nun, am 11. September haben 19 Männer - fünfzehn von ihnen aus Saudi-Arabien - vier unserer Flugzeuge entführt uns sie in Gebäude in New York und Washington geflogen und dabei 4.000 Menschen getötet. F: Und was hat Afghanistan dabei gemacht? A: In Afghanistan wurden diese bösen Menschen trainiert, unter der unterdrückenden Macht der Taliban. F: Sind die Taliban nicht diese bösen radikalen Islamisten, die Menschen Hände und Köpfe abgehackt haben? A: Ja, genau die. Nicht nur, daß sie Menschen Hände und Köpfe abgehackt haben, sie haben auch Frauen unterdrückt. F: Hat die Bush-Regierung den Taliban im Mai 2001 nicht 43 Millionen US-Dollar gegeben? A: Ja, aber das war eine Belohnung, weil sie so erfolgreich gegen die Drogen vorgegangen waren. F: Gegen die Drogen vorgegangen? A: Ja, die Taliban waren sehr hilfreich, die Opiumproduktion zu stoppen. F: Wie haben sie das so gut hinbekommen? A: Ganz einfach. Wenn Leute dabei erwischt wurden, Opium anzubauen, haben die Taliban ihnen ihre Hände und ihren Kopf abgehackt. F: Wenn sie Taliban Menschen die Hände und den Kopf abgehackt haben, weil sie Pflanzen angebaut haben war das also in Ordnung, aber nicht, wenn sie den Leuten aus anderen Gründen die Hände und den Kopf abgehackt haben? A: Genau. Es ist für uns in Ordnung, wenn radikale islamistische Fundamentalisten Leuten die Hände abhacken weil sie Pflanzen angebaut haben, aber es ist böse, wenn sie den Leuten die Hände abhacken, weil sie Brot gestohlen haben. F: Hacken sie den Leuten in Saudi-arabien nicht auch die Hände und die Köpfe ab? A: Das ist was anderes. Afghanistan wurde von einem tyrannischen Patriarchat regiert, das Frauen unterdrückt hat und sie gezwungen hat, in der Öffentlichkeit Burkas zu tragen, mit Steinigung als Strafe für die Frauen, falls sie nicht gehorchten. F: Müssen saudische Frauen in der Öffentlichkeit nicht auch Burkas tragen? A: Nein, saudische Frauen tragen nur eine tradionelle islamische Körperbedeckung. F: Was ist der Unterschied? A: Die traditionelle islamische Körperbedeckung, wie sie von saudischen Frauen getragen wird, ist ein züchtiges und doch elegantes Kleidungsstück, das den ganzen weiblichen Körper außer den Augen und den Fingern bedeckt. Die Burka, auf der anderen Seite, ist ein böses Werkzeug der patriarchalen Unterdrückung, das den ganzen weiblichen Körper außer den Augen und den Fingern bedeckt. F: Das hört sich wie die gleiche Sache mit verschiedenen Namen an. A: Naja, Du kannst Saudi-Arabien nicht mit Afghanistan vergleichen. Die Saudis sind unsere Freunde. F: Aber, ich dachte, 15 der 19 Flugzeugentführer vom 11. September kamen aus Saudi-Arabien. A: Ja, aber sie haben in Afghanistan trainiert. F: Wer hat sie trainiert? A: Ein sehr böser Mann mit dem Namen Osama bin Laden. F: War er aus Afghanistan? A: Äh, nein, er kommt auch aus Saudi-Arabien. Aber er ist ein böser, ein sehr böser Mann. F: Ich glaube, ich erinnere mich, daß er mal unser Freund war. A: Nur als wir ihm und seinen Mujaheddeen in den 80ern geholfen haben, die sowjetische Invasion in Afghanistan zurückzuschlagen. F: Wer waren die Sowjets? War das das böse kommunistische Imperium, von dem Ronald Reagan gesprochen hat? A: Es gibt keine Sowjets mehr. Die Sowjetunion hat sich 1990 oder so aufgelöst und jetzt haben sie Wahlen und Kapitalismus wie wir. Wir nennen sie jetzt Russen. F: Die Sowjets - ich meine die Russen - sind jetzt also unsere Freunde? A: Naja, nicht wirklich. Weißt Du, sie waren viele Jahre unsere Freunde, nachdem sie aufgehört hatte, Sowjets zu sein, aber dann entschieden sie sich, unseren Angriff auf den Irak nicht zu unterstützen und jetzt sind wir wütend auf sie. Wir sind auch wütend auf die Franzosen und die Deutschen weil sie uns auch nicht geholfen haben. F: Die Franzosen und die Deutschen sind also auch böse? A: Nicht wirklich böse, aber schlecht genug, daß wir "French fries" und "French Toast" in "Freedom Fries" und "Freedom Toast" umbenennen mußten. F: Benennen wir immer Lebensmittel um, wenn ein Land nicht tut, was wir von ihm wollen? A: Nein, das machen wir nur bei unseren Freunden. Unsere Feinde greifen wir an. F: Aber war der irak nicht in den 80ern unser Freund? A: Naja, schon, eine Zeit lang. F: War Saddam Hussein damals schon Führer des Iraks? A: Ja, aber zu der Zeit hat er gegen den Iran gekämpft, was ihn zeitweise zu unserem Freund gemacht hat. F: Wieso hat ihn das zu unserem Freund gemacht? A: Weil zu der Zeit der Iran unser Feind war. F: Hat er zu der Zeit nicht die Kurden vergast? A: Ja, aber da er zu der Zeit gegen den Iran gekämpft hat, haben wir weggeschaut, um ihm zu zeigen, daß wir sein Freund sind. F: Also wird jeder, der gegen unsere Feinde kämpft, automatisch unser Freund? A: Größtenteils, ja. F: Und jeder, der gegen unsere Freunde kämpft wird automatisch unser Feind? A: Manchmal stimmt das auch. Wenn amerikanische Firmen aber daran verdienen können, beide Seiten mit Waffen zu beliefern, umso besser. F: Warum? A: Weil Krieg gut für die Wirtschaft ist, was bedeutet, daß Krieg gut für Amerika ist. Und da Gott auf der Seite Amerikas ist, ist jeder Kriegsgegner ein unamerikanischer Kommunist. Verstehst Du jetzt, warum wir den irak angegriffen haben? F: Ich glaube. Wir haben sie angegriffen, weil Gott wollte, das wir es tun, richtig? A: Ja. F: Aber woher wußten wir, daß Gott will, daß wir den Irak angreifen? A: Nun, weißt Du, Gott spricht direkt zu George W. Bush und sagt ihm, was er tun soll. F: Im Endeffekt sagst Du also, daß wir den Irak angegriffen haben, weil George W. Bush Stimmen hört? A: Ja! Endlich hast Du verstanden, wie die Welt funktioniert. Jetzt mach Deine Augen zu, mach's Dir bequem und schlaf. Gute Nacht. F: Gute Nacht, Papa. ja genau gute Nacht ;-) ... Link (0 comments) ... Comment Donnerstag, 19. Juni 2003
Die Regierung diskutiert die Kürzung der eigenen Gehälter...
nolte001
21:43h
Die Bundesregierung hält ein nach Leistung und Verantwortung differenziertes und die Kreativität förderndes Bezahlsystem im öffentlichen Dienst für unverzichtbar, um zu wettbewerbsfähigen Personalstrukturen zu kommen. mehr >
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Politik- und wirtschaftswissenschaftliche Typenlehre am Beispiel von Kühen
nolte001
21:38h
Christdemokrat
Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie behalten eine und schenken ihrem armen Nachbarn die andere. Danach bereuen Sie es. Sozialist Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung nimmt Ihnen eine ab und gibt diese Ihrem Nachbarn. Sie werden gezwungen, eine Genossenschaft zu gründen, um Ihrem Nachbarn bei der Tierhaltung zu helfen. Sozialdemokrat Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Sie fühlen sich schuldig, weil Sie erfolgreich arbeiten. Sie wählen Leute in die Regierung, die Ihre Kühe besteuern. Das zwingt Sie, eine Kuh zu verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Die Leute, die Sie gewählt haben, nehmen dieses Geld, kaufen eine Kuh und geben diese Ihrem Nachbarn. Sie fühlen sich rechtschaffen. Udo Lindenberg singt für Sie. Freidemokrat Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Und? Kommunist Sie besitzen zwei Kühe. Ihr Nachbar besitzt keine. Die Regierung beschlagnahmt beide Kühe und verkauft Ihnen die Milch. Sie stehen stundenlang für die Milch an. Sie ist sauer. Kapitalismus pur Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und kaufen einen Bullen, um eine Herde zu züchten. EU Bürokratie Sie besitzen zwei Kühe. Die EU nimmt ihnen beide ab, tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen eine Entschädigung aus dem Verkaufserlös der Milch und schüttet diese dann in die Nordsee. Amerikanisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Sie verkaufen eine und leasen sie zurück. Sie gründen eine Aktiengesellschaft. Sie zwingen die beiden Kühe, das Vierfache an Milch zu geben. Sie wundern sich, als eine tot umfällt. Sie geben eine Presseerklärung heraus, in der Sie erklären, Sie hätten Ihre Kosten um 50% gesenkt. Ihre Aktien steigen. Französisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Sie streiken, weil Sie drei Kühe haben wollen. Sie gehen Mittagessen. Das Leben ist schön. Japanisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere auf ein Zehntel ihrer ursprünglichen Größe gezüchtet und das Zwanzigfache der Milch geben. Deutsches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Mittels modernster Gentechnik werden die Tiere "redesigned", so dass sie alle blond sind, eine Menge Bier saufen, Milch von höchster Qualität geben und 160 km/h laufen können. Leider fordern die Kühe 13 Wochen Urlaub im Jahr. Italienisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe, aber Sie wissen nicht, wo sie sind. Während Sie sie suchen, sehen Sie eine schöne Frau. Sie machen Mittagspause. Das Leben ist schön. Russisches Unternehmen Sie besitzen zwei Kühe. Sie zählen jedoch fünf. Sie trinken noch mehr Wodka. Sie zählen erneut und kommen nunmehr auf 42 Kühe. Hoch erfreut zählen Sie gleich noch mal und jetzt sind es zwölf Kühe. Enttäuscht lassen Sie das Zählen sein und öffnen die nächste Flasche Wodka. Die Mafia kommt vorbei und nimmt Ihnen -- wie viele Kühe es auch immer sein mögen -- ab. Schweizer Unternehmen Sie verfügen über 5.000 Kühe, von denen Ihnen aber keine einzige gehört. Sie betreuen die Tiere nur für andere. Wenn die Kühe Milch geben, erzählen Sie es niemandem. ... Link (0 comments) ... Comment Montag, 24. März 2003
Lautes Zechen bis Mitternacht
nolte001
17:09h
Endlich werden Mal wirklich vernünftige Vorschläge im Bundestag diskutiert, die unser Land nach vorne bringen.
Laut Antrag der FDP Franktion sollen die Sperrzeiten für Außengastronomie verkürzt werden. Hierzu soll das Bundesimmissionsschutzrechts durch eine Änderung angepaßt werden. ... Link (0 comments) ... Comment Donnerstag, 27. Februar 2003
US-Diplomat quittiert den Dienst
nolte001
20:46h
Ein amerikanischer Diplomat hat genug von der Irak-Politik seiner Regierung. Am Montag faxte der in Griechenland stationierte Staatsbeamte sein Rücktrittsschreiben an Außenminister Colin Powell.
More > ... Link (0 comments) ... Comment Donnerstag, 13. Februar 2003
nolte001
19:51h
Global voices on iraq
People all over the world are debating the rights and wrongs of a war in Iraq. Is an attack on Iraq justified? Has Washington made a convincing case that Saddam Hussein has weapons of mass destruction? Should the US and UK go it alone without United Nations backing? BBC News Online sent reporters out onto the streets of some of the world's cities to gauge opinion. ... Link (0 comments) ... Comment Mittwoch, 12. Februar 2003
Sieben Wochen, die die Welt verändern
nolte001
11:08h
07.02.2003
Deutschland bleibt bei seinem Nein zum Angriffskrieg gegen den Irak. Nicht so sehr, weil die "Beweise" des Herrn Powell Schrott waren, sondern weil Rumsfeld uns mit Kuba und Libyen in eine Lostrommel geworfen hat, bevor Schröder es sich schweren Herzens hätte anders überlegen können. 10.02.2003 Deutschland verweigert den USA die Überflugrechte, es sei denn, Bush nimmt auf der Stelle den Rumsfeld-Vergleich zurück. 11.02.2003 Bush informiert sich, was Kuba und Libyen überhaupt ist. Dann setzt er noch einen drauf. Er vergleicht Deutschland mit der DDR. 13.02.2003 Frankreich kippt um. Nachdem die USA die Garantie für die Ölverträge des Elf-Konsortiums übernommen hat, verpflichtet sich Paris zur uneingeschränkten Baguette-Lieferung für die kämpfende Truppe. 14.02.2003 Alle anderen Länder der EU und die Aspiranten kippen auch um und gründen Elf-Konsortien und Baguette-Großbäckereien. 15.02.2003 Deutschland legt unter Protest den Vorsitz des UN-Sicherheitsrates nieder und tritt aus der Nato aus. 16.02.2003 Bush fällt kein Vergleich mehr für Deutschland ein. Er droht jetzt mit dem Finger. 17.02.2003 Das läßt Deutschland natürlich nicht auf sich sitzen und schließt sämtliche McDonalds. 18.02.2003 Stoiber ruft zum Widerstand auf oder zumindest zur Umwandlung der McDonald-Restaurants in Löwenbräu-Keller 19.02.2003 Westerwelle meldet sich zu einem VHS-Kurs: "Außenpolitik" an. 21.02.2003 Westerwelle muß bei seinem ersten Kursabend feststellen, daß der Referent der VHS Möllemann ist. Sein Sprung aus dem Fenster läuft glimpflich ab. 22.02.2003 Deutschland ist nun völlig isoliert, die ersten Türken stellen Ausreiseanträge. 23.02.2003 Das Bundespresseamt stellt klar, daß Ausreiseanträge nicht erforderlich sind und Bushs DDR-Vergleich Blödsinn sei. 24.02.2003 Da der Regierung jetzt keiner mehr glaubt, stellen jetzt auch Bayern Ausreiseanträge. 25.02.2003 Die Bundesregierung erhebt eine Ausreisegebühr in Höhe von 2000 Euro 26.02.2003 Deutschland erfüllt die Maastricht-Kriterien, da es nicht nur keine Neuverschuldung zu vermelden hat, sondern einen Teil seiner Altschulden ablösen kann. 27.02.2003 Weiberfastnacht 29.02.2003 Fällt dieses Jahr aus, da kein Schaltjahr. 03.03.2003 Deutschland wird wegen unsportlichen Verhaltens aus der EU ausgeschlossen. 04.03.2003 In Österreich werden die ersten Bayern-Auffanglager wegen unzumutbarer hygienischer Zustände von der Weltgesundheitsorganisation geschlossen. Angeblich scheissen die Bayern auf alles. 05.03.2003 Italien weigert sich weitere Flüchtlinge aufzunehmen 06.03.2003 Erste Flüchtlingsschiffe an der italienischen Adriaküste 07.03.2003 Alle Anrainerstaaten schließen ihre Grenze zu Deutschland 08.03.2003 USA verlangen die Auslieferung Schröders. Amnesty international verhandelt die Haftbedingungen. 09.03.2003 Deutschland hat alle Schulden bezahlt und beginnt, die Schweiz zu aufen. 10.03.2003 Deutschland braucht dringend Arbeitskräfte und ruft seine Führungskräfte aus USA zurück. 11.03.2003 Der Dow Jones sackt in freiem Fall auf 2100 Punkte 12.03.2003 Deutschland führt die D-Mark wieder ein. Der Dow Jones fällt auf 100 Punkte. 13.03.2003 Aldi Süd kauft Microsoft Bill Gates wird Filialleiter in Dinslaken 14.03.2003 USA verschiebt den Einmarsch im Irak, da die Baguette-Lieferungen sich verspäten. 15.03.2003 Die ersten Flüchtlinge kehren zurück. Einreisegebühr 5000, - DM 16.03.2003 Die Nachbarländer öffnen ihre Grenzen wieder, aber Deutschland schließt die seinen und führt eine Maut für alle Straßen ein, PKW 150, - LKW 1.500, - Euro. 17.03.2003 Deutschland kauft Mallorca und weist Jürgen Drews aus. 18.03.2003 Deutschland erhält Elsaß-Lothringen geschenkt, lehnt aber ab. Nach Zahlung von DM 10.000.000.000, -( Wechselkurs 1 DM = 435 Euro ) durch Frankreich, wird es dann doch eingemeindet. 19.03.2003 Frankreich beschuldigt die USA, Baguette-Lieferungen nicht bezahlt zuhaben. 20.03.2003 Der tschechische Präsident Karel Gott schwenkt aus der Pro-Irak-Phalanx aus 21.03.2003 Lothar Matthäus übernimmt den Löwenbräu-Keller in Hasselhünne (Ost). Die amerikanischen Truppen an der Grenze zum Irak werden von einer geheimnisvollen Dünnschiss-Epidemie heimgesucht. 22.03.2003 Bush vergleicht Deutschland mit Helgoland, zieht den Vergleich aber einige Stunden später mit dem Ausdruck des Bedauerns zurück. 23.03.2003 Die Bundesregierung kündigt eine erneute Steuerreform an. Jeder Staatsbürger erhält ab 01.04.2003 ein Grundgehalt in Höhe von 3.000 Euro ( aus Mauteinnahmen )und eine Payback-Karte mit 20.000 Freemiles 24.03.2003 Aldi Dinslaken kauft Florida 25.03.2003 Die USA brechen den Golfeinsatz wegen Spritmangel ab. Die Lufthansa wird beauftragt, die Truppen zurückzutransportieren. Ein Lufthansa-Sprecher: "Das wird teuer!" 26.03.2003 Saddam Hussein begrüßt das Ende der US-Hegemonie und Ruhrgas erhält verabredungsgemäß die Ölrechte. 27.03.2003 Die SPD lüftet das Geheimnis des Erfolges. Gerhard Schröder ist schon im Sommer 2002 heimlich mit Sandra Maischberger durchgebrannt und durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Seither Leiter der Regierung: Oskar Lafontaine ... Link (0 comments) ... Comment ... Next page
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